Die drei Ausrufezeichen in der Überschrift sind völlig berechtigt, denn mit “The Last Stand — Union City” gibt es nicht allein einen Nachfolger von The Last Stand und The Last Stand 2, sondern deren Spielprinzip wird noch einmal deutlich erweitert und somit unterhaltsamer gestaltet. Hatte man in den ersten beiden Versionen nur einen Raum respektive eine Mauer zu verteidigen, so muss man in “The Last Stand — Union City” durch eine Stadt streifen, Gebäude erkunden und Aufgaben erledigen. Ohne natürlich den Zombie-Faktor in dieser verseuchten Stadt zu vernachlässigen.
Die Waffenvielfalt ist größer, gerne darf man auch mal zur Machete greifen oder sich von einem der wenigen noch lebenden Menschen eine besondere Waffe zusammenbauen lassen, sofern man die benötigten Teile in den verwüsteten Räumen der Häuser dieser Stadt auftreiben kann.

Einen oder zwei Kompagnons kann man auftreiben und es geht nicht allein ums reine Überleben, sondern darum, mit der Ehefrau/dem Ehemann (je nachdem, wie man sich seine Spielfigur zusammengebaut hat) dem Unheil in Union City zu entkommen. Unzählige Features sind so aufbereitet, dass man weder die Übersicht verliert noch der Spielspaß leidet.

Auch wenn es noch drei Monate hin sind: “The Last Stand — Union City” hat das Zeug zum Browsergame des Jahres 2011 — und dazu, den eifrigen Zombiejäger ein komplettes Wochenende an der Tastatur zu fesseln. Der Schwierigkeitsgrad ist so gehalten, dass man für The Last Stand — Union City keinen Walkthrough benötigt. Nur vielleicht den einen oder anderen neuen Anlauf, mit anderen Fähigkeiten.
Schlösser knacken, Menschen wiederbeleben, Ausdauer, Suchfähigkeiten und natürlich der Umgang mit Schuss- oder Klingenwaffen — Welche Combo hätten’s denn gern?
The Last Stand — Union City.
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