Mel Gibson wird Hauptdarsteller in Hussein- Verfilmung
30. Juli 2006 von DeRandy
In der Zelluloidküche wird wieder geackert! Die Planungen zum Film über den Holocaust sind noch nicht ganz unter Dach und Fach, da plant Religionsfanatiker Gibson schon wieder seinen nächsten Streich. Nach der Massenvernichtung kommen die Massenvernichtungswaffen. Die Lein- wandbiografie über den größten Diktator der Gegenwart soll dort Aufschluss geben, wo das Blix-Kommando jämmerlich versagt hat. Dabei will der Meister persönlich die Rolle des gescheiterten Diktators spielen.
Unterstützung für den Film bekommt Gibson von ganz oben. „Natürlich gibt es dort lebensbedrohliche Gefahren im Irak, die die Massen bedrohen“, verteidigt George W. Busch das Projekt. „Überlegen Sie doch nur, was ein Sandsturm für verheerende Folgen haben kann. Sand verstopft die Triebwerke unserer Maschinen und tut in den Augen unserer Soldaten weh. Und Sand gibt es im Irak ja schließlich genug.“ Aber dagegen ist man im Pentagon gewappnet und investiert gerade Gelder in die Entwicklung eines Mikrowellensenders, der dazu in der Lage ist, die Sandvorräte des Feindes zu verdampfen. Nicht, dass die Amis so eine Waffe im Golfkrieg noch nötig hätten, jetzt, wo der Diktator hinter Schloss und Riegel sitzt. Sie wäre aber hilfreich für den Fall, sollte mal unter den Pyramiden Öl gefunden werden.
Über den Titel des Leinwandspektakels streitet man sich noch. Dabei diskutiert die Gibson-Crew über Namen wie: „The More Lethal Weapons“, oder auch: „Signs – Raketenkreise im Ölfeld.”, Es kommen aber auch Vorschläge aus fremden Rängen, wie z.B. „I Know what you built last Summer.“
Dass die Regierung Husseins alles andere als friedlich und human war, wissen wir bereits. Dementsprechend werden wohl auch die Auswirkungen auf den Film sein. Eine der wesentlichen Fragen ist: “Haben wir in Ihrem neuen Film wieder mit sinnloser Darstellung von Gewalt zu rechnen, wie schon im Jesusstreifen?”
„Nein“, sagt Meister Mel zuversichtlich. „So eine Prügelorgie wie „Die Passion Christi“ wird es nicht mehr geben.“ In der Tat könnte der Mann damit Recht haben, zumindest, da die Gewalt in dem Film eher unbeabsichtigt war. Neueste Recherchen haben nämlich ergeben, dass der Jesus-Darsteller im besagten Film nur bis zum Antritt des Marsches zum Berg Golgatha so heftig geprügelt werden sollte. Die restlichen Schläge hat er nur bekommen, weil er nicht wusste, wo er hinlaufen sollte. Da der Schauspieler in der Tat nur so etwas wie Aramäisch spricht, hatte er die amerikanischen Regieanweisungen nicht verstehen können.
Ein wichtiger Aspekt des neuen Saddam-Streifens ist natürlich der Konflikt mit dem Islam im Zusammenhang mit der Aufarbeitung des 11. Septembers. Die Auseinandersetzung mit dem nahen Osten hat tiefe Furchen bei der amerikanischen Bevölkerung hinterlassen. Entsprechend langwierig waren auch die Aufräumarbeiten nach der Katastrophe. Bei einem Verlust von gerade mal zwei Hochhäusern hat man ungefähr 12 Monate gebraucht, um den ground zero wieder einigermaßen hinzubekommen. Einige kritische Stimmen sagen, dass wenn wir Deutschen genauso lahmarschig gewesen wären, wir die Reste von Dresden noch heute zusammenfegen würden. Aber das nur am Rande.
Wir wünschen Herrn Gibson für das Projekt alles Gute! Eine gewisse Ähnlichkeit mit der wirklich existierenden Hauptperson können wir nach obigem Beweisfoto einfach nicht leugnen. Beim Barte des Propheten!
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Tags: blogmaatik, Kino.








#1 | Am 2. Juli 2007 um 10:53 Uhr
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