Soli-Zuschlag für ein Pleite-Land

30. Januar 2010 von Trainer Baade

DDR

Der Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschl von der London School of Economics hat laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung darauf hingewiesen, dass es sich beim Ende der DDR auch um einen Staatsbankrott gehandelt hat – was gerne verdrängt werde. In dem Bericht heißt es, die DDR habe sich seit den siebziger Jahren immer stärker in Westdeutschland verschuldet. Nach dem Zusammenbruch seien diese Schulden stillschweigend gestrichen worden. In den letzten Beratungen des Staatsrats soll sogar ganz offen die Rede vom bevorstehenden Staatsbankrott gewesen sein.

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