Destination Sale
1. Januar 2009 von SLoganHach, diese Werbeflöten sind schön ein paar lustige Spinner. In Deutschland sind sie zwar arm dran, weil wirklich witzige und kreative Werbung ungefähr so gefragt ist, wie Schimmelpilz unterm Fingernagel, aber so toben sie sich halt damit aus, die deutsche Sprache zu verstümmeln. Und ganz ehrlich, darüber sind wir doch froh, denn wer weiß, was sie sich andernfalls vornähmen? Wir wollen es gar nicht wissen.
Obwohl die große Mehrheit der Deutschen in Fremdsprachen fast völlig unbeleckt ist, werden uns immer wieder Anglizismen oder einfach nur Worte aus anderen Sprachen untergejubelt. Sieht funkee, pardon… Nein, Entschuldigung, abgefahren aus, wird aber nicht verstanden. (Womit es eigentlich doch die Methode für Wahlwerbung und Wahlkämpfe wäre. Da kann meist auch keiner folgen und die Schuldigen wollen hinterher sowieso nichts mehr von dem wissen, was sie da so verzapft haben. Aber ich verzettel mich…)
Englisch ist also sehr beliebt, weil catch phrases einfach die besseren eyecatcher sind. Und beides hat nichts mit dem vermeintlichen Sport zu tun, der nix mit Sport zu tun hat. Also Englisch, da kompakter. Kann mir jetzt nur jemand erklären, wieso anstelle des kurzen Wörtchens Ziel die Fluggesellschaften heute den Terminus Destination vorziehen?







