Verfassungsrichter, Kippen & Rauchverbot

30. Juli 2008 von SLogan

Wann hätte das Verb ‘kippen’ je so hervorragend gepasst, wie in dieser Überschrift?


7 Reaktionen zu “Verfassungsrichter, Kippen & Rauchverbot”

  1. Ja gut, aber … » Zitat des Tages (8)

    [...] Heute von “Blog mich am Arsch!”: Verfassungsrichter, Kippen & Rauchverbot [...]

  2. NichtParken

    Es war ja klar, dass sie es mit dem strikten Rauchverbot nicht durchhalten… Dauert nicht mehr lange, dann sind all die Raucherclubs wieder verschwunden. Hauptsache ich kann mein Essen qualmfrei genießen, eventuell würde es ja reichen, wenn man an seiner Kneipe irgendwo angibt, ob drinnen nun geraucht werden darf oder nicht, dann kann man ja selber selektieren.

    Persönlich hätte ich gegen das strikte Verbot aber überhaupt nichts. Und es würden dadurch sicher auch weniger Leute rauchen.

    Passend zum Thema: Die Elektrische Zigarette: http://www.radiobremen.de/serv.....004285.php

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  3. Ooli

    Meine Fresse, das geht einem echt langsam auf den Geist. Die Kippen werden mit bösen Sprüchen (”Raucher sterben früher!”) getagged – Keine Wirkung. Die Kippenpreise werden erhöht – Keine Wirkung. Das Rauchen wird in Kneipen untersagt – Keine Wirkung. Entweder man verbietet es ganz (was die logische Konsequenz wäre bei der Argumentation) oder man lässt es jeden selbst entscheiden anstatt dieses ewige Rumgeeiere…

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  4. SLogan

    Ehm, das Urteil aus Karlsruhe zielt ja gerade darauf ab, es überall zu verbieten.

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  5. Ooli

    Hmmh, es zielt zunächst darauf ab, dass der Gesetztgeber einen nachgebesserten Entwurf einreicht. Ein Resultat könnte sein, dass es überall (also in allen Kneipen) verboten wird.
    Die Frage ist nur, welche Partei sich das vor der Wahl 2009 traut;-)
    Mein Vorschlag ziehlte im übrigen nicht darauf ab, es _überall_ zu verbieten, sondern es _generell_ zu verbieten, d.h. Konsum, Verkauf und Besitz von Tabak.

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  6. Tino N.

    Ein ewiges hin und her…

    Prinzipiell sollte wirklich jeder selbst entscheiden, ob er raucht oder nicht.
    Und meinetwegen auch wo (ausser im Restaurant).
    Mir ist es im Prinzip egal. Hauptsache man qualmt mich nicht direkt voll und speziell nicht beim essen.

    Verbote bringen in der Regel nix. Dadurch entsteht nur ein riesiger Schwarzmarkt. Siehe Alkoholprohibition 1919–1932 in den USA.

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  7. Ooli

    Das mit dem Schwarzmarkt ist korrekt, der würde auch bei einem Tabakverbot (eigentlich bei jedem Verbot) entstehen. Viel wichtiger sind unserem Staat aber die 15 Mrd. Euro Tabaksteuer, die dann pro Jahr wegfielen (plus die damit verbundenen MwSt.). Sonst hätte Tabak wahrscheinlich schon lange den Status den andere, weitaus ungefählichere Drogen (THC, LSD) haben.

    Ach, ich lese gerade Neugesetzentwürfe bis zum 31.12.2009. Das wird dann auch nochmal Wahlkampfthema…

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